Berechtige Fahrer/Mindestalter/Führerschein

Das Mindestalter für Vermieter und Fahrer beträgt 23 Jahre. Weitere Bedingung ist der Besitz eines gültigen Führerschein seit mindestens 3 Jahre.

 

Das Fahrzeug ich darf nur vom Vermieter selbst und den Anmietung genannten Personen geführt werden. Dies hat die Führerscheine des Mieters und sämtlicher weiterer Fahrer sind bei der Anmeldung vorzulegen.

 

Preise

Alle Preise richten sich nach der bei Vertragsabschluss gültiger Preisliste. Die Preise sind inklusive Mehrwertsteuer sowie Haftpflicht und Vollkaskoversicherung (1500 € Selbstbeteiligung pro Schadensfall). Insbesondere Kraftstoffkosten Maut Camping Stellplatz sowie Fährgebühren sowie sonstige Strafgebühren gehen Zulasten des Mieters. Die Berechnung des Mietpreises erfolgt nächteweise. Einwegmieten oder die Rückgabe bei einer anderen Station ist nicht möglich

 

Servicepauschale

Die Servicepauschale ist im Mietpreis enthalten die Servicepauschale ist die Mietpreis enthalten. Diese Pauschale enthält die Kosten für die Übergabe des Fahrzeugs und die ausführliche Einweisung des Mieters in die Handhabung des Fahrzeuges sowie die Rücknahme nach Beendigung der Miete. Außerdem enthält die Pauschale die Kosten für eine Propan Gas Füllung (eine Flasche)., die Grundausstattung mit WC Chemikalien, den Schutzbrief und die Außen Reinigung.

 

Buchung

Ein Mietvertrag über ein Wohnmobil (Buchung) kommt erst zustande, wenn der Vermieter beziehungsweise Paul Camper die Buchungsanfrage schriftlich bestätigt hat.

 

Anzahlung/Zahlungsbedingungen

Es gelten die Bedingungen von PaulCamper.

 

Kaution

Der Mieter zahlt an den Vermieter eine Kaution in Höhe von 1500 €. Die Kaution muss beim Übernahme des Wohnmobils in bar oder per Überweisung hinterlegt werden.

 

Fahrzeugübernahme und -Rücknahme

Das angemietete Wohnmobil wird dem Mieter gereinigt, voll getankt und in vertragsgemäßen Zustand übergeben. Der Fahrzeugzustand wird bei Übergabe und Rücknahme durch ein Übergabeprotokoll dokumentiert, das sowohl vom Mieter  als auch Vermieter zu unterzeichnen ist. Das Wohnmobil wird vollgetankt übergeben und muss voll getankt zurückgegeben werden. Ansonsten fallen Kosten für das  vollständige Befüllen des Tanks an. Das Wohnmobil wird Innen einwandfrei gereinigt zurückgegeben. Andernfalls fallen Zusatz Kosten für die Reinigung an. Die Innen- und die Toilettenreinigung schlagen dann mit 150 bzw. 160 € zu Buche.

 

 

 

Es gelten in jedem Fall immer die Mietbedingungen von PaulCamper!

 

 

Muster-Mietbedingungen

Diese Muster-Mietbedingungen gelten ergänzend zu den Buchungsdaten/Buchungsbestätigung zwischen Vermieter und Mieter auf www.PaulCamper.com, den Mietvoraussetzungen auf der Informationsseite des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Mietanfrage, sowie dem Übergabeprotokoll, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

1. Mietvertrag:

(1) Rechte aus dem Mietvertrag können nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung durch den Vermieter auf Dritte übertragen werden.

(2) Das Fahrzeug darf nur von den im Mietvertrag als Fahrer genannten Personen geführt werden.

(3) Das Mietverhältnis endet zum vereinbarten Termin, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Wird das Fahrzeug nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgegeben, verlängert sich das Mietverhältnis nicht automatisch. Abholung und Rückgabe erfolgen am vereinbarten Übergabeort, sonst am Sitz des Vermieters.

(4) Überzieht der Mieter die vereinbarte Mietdauer, hat der Vermieter Anspruch auf angemessene Entschädigung gemäß § 546 BGB, deren Höhe sich je angefangenen 24 Stunden nach dem 1,5-fachen des vereinbarten Tagesmietpreises richtet. Der Vermieter kann bei Überziehung auf Kosten des Mieters den Versicherungsschutz verlängern.

2. Kündigung; Zurückbehaltungsrecht; Unmöglichkeit:

(1) Für einen Rücktritt vom Mietvertrag gelten für Mieter die zum Storno-Zeitpunkt gültigen Stornierungsbedingungen. Diese sind in der jeweils aktuellen Form in der Rubrik /allgemeine-geschaeftsbedingungen-und-kundeninformationen/ einsehbar.

(2) Der Vermieter ist berechtigt, den Mietvertrag zu kündigen, wenn ein Versicherungsschutz als Selbstfahrervermietfahrzeug oder über die Allianz-Flottenversicherung für das Fahrzeug nicht besteht. Die Kündigung muss innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Kenntnis erfolgen. Der Vermieter erstattet dem Mieter den gezahlten Mietpreis vollständig. Sollte jedoch der Versicherungsschutz durch Verschulden des Mieters nicht bestehen, so erhält er den Mietpreis nicht erstattet

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

(4) Der Vermieter wird die Übergabe des Fahrzeugs verweigern, bis die Zahlung des Mietpreises dem Vermieter von der PaulCamper GmbH nachgewiesen wurde.

(5) Wird dem Vermieter nach Vertragsschluss die Bereitstellung des Fahrzeugs unmöglich, ohne dass ihn ein Verschulden trifft, wird er von der Verpflichtung zur Leistung frei, wenn eine rechtzeitige Reparatur oder Ersatzbeschaffung vor der Übergabe an den Mieter nicht mit zumutbarem Aufwand möglich ist.

3. Zustand des Fahrzeugs:

(1) Das Fahrzeug wird dem Mieter in technisch einwandfreiem Zustand übergeben. Optische Beeinträchtigungen wie z.B. kleine Lackschäden, kleine Dellen, Kratzer oder Parkrempler stellen keine Fahrzeugmängel dar, sofern die Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeugs dadurch nicht beeinträchtigt wird. Die Parteien halten den Zustand des Fahrzeugs bei Übergabe des Fahrzeugs gemeinsam im Übergabeprotokoll fest, das Bestandteil des Mietvertrags ist.

(2) Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug sorgfältig gereinigt (innen und außen) an den Vermieter zurückzugeben. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung ganz oder teilweise nicht nach, hat er dem Vermieter die durch die Reinigung entstehenden angemessenen Kosten zu ersetzen. Der Vermieter kann einen entsprechenden Geldbetrag von der geleisteten Kaution einbehalten.

(3) Der Vermieter kann gegen den Kautionsrückzahlungsanspruch mit Forderungen aus dem Mietverhältnis aufrechnen.

4. Nutzung; Fürsorgepflicht:

(1) Die Benutzung des Fahrzeugs ist ausschließlich innerhalb der Europäischen Union (EU), mit Ausnahme von Zypern, gestattet. Zusätzlich ist die Benutzung des Fahrzeugs in Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Island, Liechtenstein, Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, Norwegen, San Marino, Schweiz sowie Serbien mit Ausnahme des Kosovo gestattet. Außerhalb dieser Grenzen besteht kein Versicherungsschutz.

(2) Gestattet ist nur die übliche Verwendung als Reise-Wohnmobil. Darüber hinausgehende Handlungen und illegale Tätigkeiten sind verboten.

(3) Die Benutzung des Fahrzeugs ist nur gestattet, sofern der Mieter oder Fahrer im Besitz einer gültigen in Deutschland anerkannten Fahrerlaubnis ist, kein Fahrverbot besteht und die Fahrerlaubnis nicht vorläufig entzogen ist.

(4) Das Fahrzeug darf nur im fahrtüchtigen Zustand gesteuert werden.

(5) Der Mieter des Fahrzeuges ist verpflichtet, ab dem Zeitpunkt der Übergabe dieselbe Sorgfalt im Umgang mit dem Fahrzeug walten zu lassen, als wäre er der auf Werterhaltung bedachte Eigentümer. Insbesondere hat er darauf zu achten, dass: (a) entsprechende Sicherungsmaßnahmen im Fall von extremen Wetterbedingungen ergriffen werden, um eine Beschädigung des Fahrzeugs zu verhindern, (b) einer Gefahr durch absichtlicher Sachbeschädigung vorgebeugt wird, indem er das Fahrzeug auf eigene Kosten sicher abstellt, (c) bei Hinweisen auf betriebsbedingte Probleme des Fahrzeugs sich gemäß der Betriebsanleitung des Fahrzeuges zu verhalten (z.B. bei Aufleuchten einer Warn- oder Kontrollleuchte, (d) vor längeren Fahrten sicherzustellen, dass Ölstand und Reifendruck den Vorgaben des Herstellers entsprechen.

(6) Dem Mieter ist es nicht gestattet, technische oder auch vorübergehende, optische Änderungen am Fahrzeug vorzunehmen.

(7) Entstehen dem Vermieter Kosten für vom Mieter zu verantwortende Schadenbeseitigung, Nachtanken, Reinigung, Ersatzbeschaffung von Teilen, Fahrzeugpapieren oder Schlüsseln, ist der Mieter verpflichtet, die Kosten zu ersetzen, sowie den damit verbundenen Aufwand des Vermieters zu entschädigen. Für Leistungen des Vermieters wird je geleistete Arbeitsstunde als angemessene Ersatzleistung 25 € vereinbart.

(8) Der Mieter ist für Verwarnungen, Bußgelder, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten verantwortlich, die während der Mietzeit mit dem Fahrzeug begangen werden.

5. Kleinreparaturen, Kraftstoffe, Öle

(1) Die Kosten für Kraftstoff sowie notwendige Hilfs- und Betriebsstoffe während des Mietverhältnisses sind vom Mieter zu tragen. Das Fahrzeug wird dem Mieter mit vollem Kraftstofftank übergeben. Der Mieter hat das Fahrzeug am Ende der Mietdauer vollgetankt zurückzugeben; andernfalls kann der Vermieter eine angemessene Aufwandsentschädigung verlangen. Die Kosten für Kraftstoff hat der Mieter auf Nachweis zu vergüten

(2) Notwendige Reparaturen zur Erhaltung der Betriebsbereitschaft des Fahrzeuges bis zu einer Höhe von 100,00 Euro kann der Mieter im Einzelfall ohne vorherige Absprache mit dem Vermieter selbst vornehmen oder durch eine Fachwerkstatt vornehmen lassen. Kosten werden dem Mieter nur gegen Vorlage des Belegs erstattet. Das beschädigte/getauschte Teil ist dem Vermieter am Ende der Mietzeit zu übergeben. Eigenleistungen bei der Reparatur durch den Mieter werden nicht berücksichtigt.

6. Nicht unfallbedingte Fahrzeugschäden; technische Defekte

(1) Sollten nach Beginn der Mietdauer und Übergabe des Fahrzeugs technische Defekte eintreten, die die Gebrauchstauglichkeit in erheblichem Maße beeinträchtigen und die der Mieter nicht durch Ausübung der Sorgfaltspflichten verhindern hätte können und ist es nicht möglich, durch kurzfristige Reparaturen die Tauglichkeit wiederherzustellen, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen.

(2) Für den Fall dass eine oben genannte Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit vorliegt, kann der Mieter eine Minderung um 1/24 des Tagesmietpreises pro angefangener Stunde verlangen, solange die Beeinträchtigung besteht. Bei einer fristlosen Kündigung im oben genannten Fall verzichtet der Mieter auf weitergehende Ansprüche, außer die Beeinträchtigung entstand aufgrund von grob fahrlässigem oder vorsätzlichen Verhalten durch den Vermieter. Ansprüche wegen Verletzung von Gesundheit, Körper oder Leben bleiben unberührt.

(3) Der Mieter hat dem Vermieter technische Defekte am Fahrzeug unverzüglich mitzuteilen. Kommt der Mieter dieser Meldepflicht nicht nach, hat der Mieter dem Vermieter den daraus resultierenden Folgeschaden zu ersetzen.

(4) Für alle Schäden am Fahrzeug, die auf Bedienungsfehler während der Mietzeit zurückzuführen sind, haftet der Mieter in gesetzlichem Umfang. In dem Fall gelten Absatz (1) und (2) nicht.

7. Verkehrsunfälle

(1) Mieter, Beifahrer und Mitreisende sind bei Verkehrsunfällen verpflichtet, dem Vermieter alle Daten in Textform mitzuteilen, die der Vermieter zur Durchsetzung seiner Ansprüche benötigt.

(2) Sollte aufgrund eines Verkehrsunfalles die Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeuges wesentlich eingeschränkt sein, sind beide Parteien zur fristlosen Kündigung mit sofortiger Wirkung berechtigt. In diesem Falle besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Mietpreises.

(3) Bei Verkehrsunfällen, Bränden, Wildschäden und sonstigen Schäden ist der Mieter verpflichtet, unverzüglich die örtliche Polizei zur ordnungsgemäßen Aufnahme des Unfalls hinzuzuziehen. Der Mieter hat den Vermieter unverzüglich über den Unfall in Kenntnis zu setzen und ihm einen umfassenden Unfallbericht einschließlich Unfallskizze zukommen zu lassen. Sollten an dem Unfall dritte Personen beteiligt gewesen sein, so muss der Mieter die Kennzeichen der beteiligen Fahrzeuge, die Haftpflichtversicherungen der Fahrer sowie Namen und Anschriften der Fahrer und Zeugen dokumentieren und bei Bedarf vorlegen.

(4) Der Vermieter hat alle Regulierungen von Fahrzeugschäden bei Versicherungsfällen von der betreffenden Fahrzeugversicherung zu verlangen. Ausgenommen sind Regulierungen, deren Erfüllung unwirtschaftlich oder ohne Erfolgsaussichten ist.

8. Haftung des Vermieters:

(1) Für die Eignung des Fahrzeugs für den vom Mieter vorgesehenen Zweck übernimmt der Vermieter keine Gewähr.

(2) Soweit sich aus dieser Vereinbarung nichts anderes ergibt, haftet der Vermieter bei einer Verletzung von vertraglichen und außervertraglichen Pflichten nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften. Auf Schadensersatz haftet der Vermieter – gleich aus welchem Rechtsgrund – bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Vermieter nur (a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, (b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die jeweils andere Partei regelmäßig vertraute und vertrauen durfte); in diesem Fall ist die Haftung des Vermieters doch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

(3) Die sich aus dem vorgenannten Absatz ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Vermieter vorsätzlich handelt oder eine Garantie übernommen oder arglistig einen Mangel verschwiegen hat.

9. Gerichtsstand, Sonstiges

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CSIG) gilt nicht. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Mieter seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

2) Für den Fall, dass der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, legen die Parteien als Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten aus diesem Mietvertrag das Gericht fest, bei dem der Vermieter seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.

(3) Sollte eine der Regelungen in diesen Allgemeinen Mietbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Stand Juni 2016 Copyright PaulCamper GmbH 2016 

 

 

 

Besondere Bedingungen zur Versicherung für Campingfahrzeuge

Versicherer: Allianz Versicherungs-AG, Dieselstraße 6, 85774 Unterföhring

  • Versicherungsnehmer: PaulCamper GmbH, Berliner Straße 25, 16321 Bernau bei Berlin
  • Versicherungsvertrag GFL 40/R001/0043658/102 („Flottenvertrag PaulCamper“)

Ergänzend zu diesen besonderen Bedingungen gelten die Allgemeine Bedingungen für die Kfz-Versicherung von Nutz- und Flottenfahrzeugen AKB-NF FKRB 260/04.

Einbeziehung: Durch Buchungsabschluss bei berechtigten Campingfahrzeugen

Diese Bedingungen gelten für den gebuchten Zeitraum für diejenigen Campingfahrzeuge, die durch Hinweis im Mietvertrag, Zahlung der Prämie und Zahlungs-/Versicherungsbestätigung unter dem Flottenvertrag PaulCamper der Allianz-Versicherung einbezogen wurden.

Geltungsbereich: Europaweit

Die Versicherung gilt für Europa und für die außereuropäischen Gebiete, die zum Geltungsbereich des Vertrages über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gehören, insbesondere auch für Malta: die außereuropäischen Gebiete Spaniens (Kanarische Inseln), Portugals (Madeira-Inseln und Azoren) sowie die außereuropäischen Gebiete der Türkei (nicht jedoch für die Türkische Republik Nordzypern) bzgl. der Kfz-Haftpflichtversicherung mit der Deckungssumme, die in dem jeweiligen Land gesetzlich vorgeschrieben ist, mindestens jedoch in Höhe der vertraglich vereinbarten Deckungssumme.

Versicherte Fahrzeuge: Campingfahrzeuge

  1. alle zulassungspflichtigen, in Deutschland zugelassenen Camping KFZ/Wohnmobile mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5t oder bis 7,5t, sofern ein separater Pannenschutzbrief für die Vermietung vorliegt, als Campingfahrzeuge genutzte Personenkraftwagen und Wohnwagenanhänger die über das Portal der PaulCamper GmbH zwischen Privatpersonen vermietet werden, wenn das jeweilige Fahrzeug
    • auf den Vermieter zugelassen und dieser Eigentümer des Fahrzeugs ist, oder wenn dem Vermieter eine schriftliche Vollmacht des Eigentümers, Halters oder eines Leasinggebers zur Nutzung einschließlich Vermietung des Fahrzeugs vorliegt;
    • nicht gewerbsmäßig vermietet wird;
  2. Von einer Nutzung als Campingfahrzeug ist auszugehen, wenn neben der Fahrerkabine eine Schlaf- und Kochgelegenheit besteht.

Versichert: Vermieter, Halter, Eigentümer

Vermieter, die als natürliche Personen ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, darüber hinaus der Halter und der Eigentümer des versicherten Fahrzeugs.

Versichert: Mieter und Zusatzfahrer 23 – 75 Jahre, min. 3 Jahre Führerschein

  1. Mieter, die als natürliche Personen
    • seit mindestens drei Jahren im Besitz einer Fahrerlaubnis sind, die sie in Deutschland zum Führen des gemieteten Fahrzeugs berechtigt. Weitere Voraussetzung ist, dass kein Fahrverbot besteht oder die Fahrerlaubnis nicht vorläufig entzogen ist.
    • das 23. Lebensjahr, und höchstens das 75. Lebensjahr vollendet haben. Der Vermieter kann in diesem Rahmen für sein Fahrzeug individuell ein Mindestalter und eine höhere Führerscheindauer festlegen
  2. Versichert sind ferner jeweils vom Mieter für die Mietzeit im Voraus benannte Fahrer, die die vorgenannten, für den Mieter geltenden Voraussetzungen erfüllen

Einschränkungen des Versicherungsschutzes

Kein Versicherungsschutz besteht

  • für Schäden, die durch den Vermieter/Halter oder Eigentümer des versicherten Fahrzeugs oder deren Familien- oder Haushaltsangehörigen als Mieter oder Fahrer des versicherten Fahrzeugs verursacht werden;
  • für Fahrzeuge mit mehr als 9 Plätzen einschließlich Fahrerplatz;
  • bei Verwendung von Fahrzeugen auf dem eingefriedeten, dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglichen Gelände von Verkehrsflughäfen / Verkehrslandeplätzen.

Umfang des Versicherungsschutzes

  1. Kfz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 100 Mio EUR pauschal – bei Personenschäden maximal 15 Mio. € je geschädigte Person
  2. Kaskoversicherung: Teil- und Vollkaskoschutz
    • mit je EUR 750 Selbstbeteiligung für Wohnwagen, Camper und als Campingfahrzeuge genutzte Pkw
    • mit je EUR 1.500 Selbstbeteiligung für Wohnmobile
    • Die Mieter können bei Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 4 t gegen einen Zusatzbeitrag die Selbstbeteiligung auf EUR 750 oder EUR 250 reduzieren. Andernfalls ist die Reduzierung über einen externen Reiseschutz möglich.
    • Bei Verstoß gegen die Allgemeinen Paul Camper Vermietbedingungen beträgt die Selbstbeteiligung jedoch immer EUR 1.500.
    • Die Höchstentschädigung beträgt je Fahrzeug und Schadenfall EUR 65.000
  3. Schutzbrief (AutoPlus)
    • gemäß Teil A Baustein Autoschutzbrief der AKB-NF gilt in analoger Anwendung für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t gemäß Teil A Baustein Autoschutzbrief der AKB-NF gilt in analoger Anwendung für die hierunter versicherten Fahrzeuge. Für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t ist ein separater Schutzbrief notwendig.

Beginn und Ende des Versicherungsschutzes

  1. Für die durch diesen Vertrag versicherten Fahrzeuge und Personen beginnt der Versicherungsschutz mit der Übergabe des Fahrzeugs an den Mieter und endet mit der Rückgabe des Fahrzeugs an den Vermieter. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass sich das Fahrzeug während und nur in der gesamten über das Paul Camper Portal vereinbarten Mietzeit tatsächlich im unmittelbaren Besitz und in der Verfügungsgewalt des Mieters befunden hat.
  2. Versicherungsschutz besteht jedoch, wenn sich das Fahrzeug wegen einer Panne oder nach einem Unfall mit Zustimmung des Vermieters in einer Werkstatt befindet, um die Fahrbereitschaft und/oder die Verkehrssicherheit wieder herstellen zu lassen. Dies gilt auch, wenn hierdurch mit Zustimmung des Vermieters die vereinbarte Mietzeit überschritten wird, Die Verlängerung der Mietzeit ist bei der Berechnung der Versicherungsprämie zu berücksichtigen.

Obliegenheiten

  1. Vermieter und Mieter müssen die in den PaulCamper Bedingungen und dem PaulCamper Mustermietvertrag aufgestellten Regeln beachten.
  2. Insbesondere ist der Vermieter verpflichtet,
    • für das im Portal der VN angebotene Fahrzeug die eigene vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung aufrechtzuerhalten.
    • dem Mieter das Fahrzeug in einem verkehrssicheren und funktionstüchtigen Zustand – insbesondere mit zeitlich ausreichend gültiger Hauptuntersuchungs-Plakette – zu überlassen.
    • Mängel am Fahrzeug jeweils zu Beginn und Ende der Vermietung im Übergabeprotokoll zu vermerken.
    • im Übergabeprotokoll folgende Daten einzutragen bzw. zu vervollständigen: Buchungsnummer, Name, Vorname, Adresse, Personalausweisnummer. Fahrzeugdaten (Hersteller, Typ, amtl. Kennzeichen), Tag und Zeit von Fahrtbeginn sowie von Fahrtende, Kilometerstand bei Fahrtbeginn und Fahrtende sowie die (Mobil-)Telefonnummer, das Übergabeprotokoll zu unterzeichnen und mindestens ein Jahr aufzubewahren.
  3. Der Mieter insbesondere
    • darf das Fahrzeug keinem Dritten – nicht auf der Plattform der VN registrierten und als weiteren Fahrer gebuchten Person – zum Gebrauch vor allem als Fahrer überlassen.
    • muss im Übergabeprotokoll folgende Daten eintragen bzw. vervollständigen. Buchungsnummer, Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Personalausweisnummer, Fahrzeugdaten (Hersteller, Typ, amtl. Kennzeichen), Tag und Zeit von Fahrtbeginn sowie von Fahrtende, Kilometerstand bei Fahrtbeginn und Fahrtende sowie die (Mobil-)Telefonnummer und das Übergabeprotokoll unterzeichnen.
  4. Außerdem gelten die Pflichten und Obliegenheiten der dem Vertrage zugrundeliegenden AKB-NF.

Schadenregulierung

  1. Obliegenheiten im Schadenfall: Nach Eintritt des Versicherungsfalles
    • ist dem Versicherer der Schaden unverzüglich nach Buchungsende per Telefon (Nummern und Informationen siehe Übergabeprotokoll) anzuzeigen.
    • sind Vermieter und Mieter verpflichtet, dem Versicherer Auskunft über ihre Führerscheindaten (Einreichung Kopie der aktuellen Fahrerlaubnis) zu erteilen.
    • ist der Vermieter verpflichtet, dem Versicherer die Fahrzeugidentifikationsnummer des durch diesen Vertrag versicherten Fahrzeuges mitzuteilen.
    • ist der Vermieter verpflichtet, dem Versicherer den Erstversicherer einschließlich Versicherungsscheinnummer und Versicherungsumfang (Haftpflicht, Vollkasko incl. Selbstbeteiligung, Teilkasko inkl. Selbstbeteiligung, Differenzdeckung, Schutzbrief) zu nennen.
    • auf Anforderung das unterzeichnete Übergabeprotokoll auszuhändigen.
  2. Haftpflichtschaden
    • Vorrangige Inanspruchnahme: Der Versicherer tritt im Rahmen der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung aus diesem Vertrag vorrangig für die entstandenen Schäden ein. Tritt der Versicherer, bei dem der Vermieter für das Fahrzeug die Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat (Erstversicherer), aufgrund einer direkten Inanspruchnahme durch den Geschädigten (vgl. § 115 VVG) in Vorleistung, wird der Versicherer auf Antrag des Vermieters dem Erstversicherer die geleisteten Entschädigungszahlungen insoweit erstatten wie der Versicherer im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens auf Grundlage der AKB-NF dem Geschädigten zur Leistung verpflichtet gewesen wäre.
  3. Kaskoschaden
    • Nach Eintritt eines Kaskoschadens ist dem Versicherer zu gestatten, vor Beginn der Instandsetzungsarbeiten am ver- bzw. gemieteten Fahrzeug Untersuchungen über Ursache und Höhe des Schadens und den Umfang ihrer Leistungspflicht vorzunehmen und — soweit zumutbar —seinen Weisungen Folge zu leisten; die Kosten dafür tragt der Versicherer.
  4. Der Umfang der Versicherungsleistungen nach einem Kaskoschaden richtet sich nach den AKB-NF, Baustein Kaskoversicherung, Abschnitt 1.5 mit folgenden Abweichungen:
    • Die Reparaturkosten werden zwischen dem Reparateur und dem Versicherer direkt abgerechnet.
    • Bei Abrechnung auf Gutachtenbasis werden nur 50% der Netto-Gutachtensumme (ohne MwSt.) ausgezahlt.
    • Bei Bestehen mehrerer Verträge (Mehrfachversicherung) dürfen die gesamten Entschädigungsleistungen den jeweils eingetretenen Schaden nicht übersteigen.

Folgen von Obliegenheitsverletzungen

Wird vorsätzlich eine der vorgenannten Pflichten verletzt. besteht kein Versicherungsschutz. Wird die Pflicht grob fahrlässig verletzt, ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Wird nachgewiesen, dass die Pflicht nicht grob fahrlässig verletzt wurde. bleibt der Versicherungsschutz bestehen. Abweichend davon ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Pflichtverletzung weder für den Eintritt des Versicherungsfalls noch für den Umfang seiner Leistungspflicht ursächlich ist. Dies gilt nicht, wenn die Pflicht arglistig verletzt wird.

Anwendbares Recht, Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Als Gerichtsstand wird der Sitz des Versicherers vereinbart. § 215 Abs. 1 Satz 2 VVG bleibt unberührt.

Weitere Bedingungen: AKB

Ergänzend zu diesen besonderen Bedingungen gelten die Allgemeine Bedingungen für die Kfz-Versicherung von Nutz- und Flottenfahrzeugen AKB-NF FKRB 260/04.